Inhalte sind das neue Sponsoring

Womit verdienen Zeitungen Geld? Durch Inhalte, die sie auf Papier drucken und an ihre Abonnenten verkaufen – und mit denen sie Reichweite für Werbekunden erzielen.

Womit verdient Facebook Geld? Mit einer Plattform, auf der alle ihre Inhalte hochladen, Scharen von Menschen anziehen und damit Reichweite und Nutzerdaten erzeugen, die Unternehmen mit bezahlten Werbeanzeigen nutzen.

Womit verdient Google Geld? Mit einer Suchmaschine, die die gesuchten Inhalte liefert und bezahlte Anzeigen, die zu den gesuchten Inhalten passen.

Womit verdienen Vereine Geld? Mit Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, Fördermitteln und Sponsoring-Einnahmen. Und was ist mit Inhalten?

Unzählige moderne und traditionelle Unternehmen verdienen damit Geld, dass sie aus Inhalten Reichweite machen, die sie per Werbung oder auf sonst eine Weise vermarkten. Die Idee ist also nicht neu, im Gegenteil. Neu ist jedoch der Ansatz, dass auch Vereine und Athleten diese Vermarktungschancen nutzen können. Und sollten! Social Media und moderne Technologien machen es möglich.

Inhalte sind das neue Sponsoring

Was meinen wir bei Spoyou mit diesem Satz? Im Sponsoring geht es für die Unternehmen im ersten (von mehreren)  Schritten darum, durch das Sponsoring Reichweite für die eigene Marke zu schaffen. Menschen vertrauen bei Produkten und Dienstleistungen auf Dinge, die sie kennen. Und wenn diese Bekanntheit durch Sport auch noch emotional aufgeladen wird, umso besser.

Die „klassische“ Reichweite des Sponsorings nimmt ab

Früher wurde die Reichweite des Sponsorings dadurch gemessen, wie viele Zuschauer eine Bande im Stadion oder im Fernsehen sehen konnten (selten im Amateursport …) oder wie oft über eine Mannschaft in der Zeitung berichtet wurde mit Bild.

Diese „klassischen“ Reichweiten des Sponsorings nehmen zum Teil drastisch ab – oder waren für bestimmte Sportarten noch nie gegeben. Im Amateurfußball ist ein Zuschauerschwund zu spüren, der einige Vereine härter trifft als andere. Und die lokale Sportberichterstattung wird bei einigen Tageszeitungen aufgrund von Sparzwängen auch immer dünner.

Digitale Inhalte erreichen mehr Menschen als die Stadionbande

Gleichzeitig bauen sich Vereine zum Teil beachtliche Online-Communities im Internet auf. Vor allem auf Social Media – und hier marschiert Facebook in Deutschland mit weitem Abstand vorneweg. Mit diesen Kanälen können Vereine viele Menschen erreichen. Weit mehr als im Stadion.

Ein Traditionalist mag das bedauern. Aber es bringt niemandem etwas, der alten Zeit hinterherzutrauern, wenn die neue Zeit neue Chancen mit sich bringt.

Es ist wichtig, folgenden Punkt zu erkennen: Die digitalen Inhalte erreichen im Amateursport mehr Menschen als die Stadionbande oder das Stadionheft. Jeder Vereinsvorstand, Sponsoring-Beauftragte und jeder Sponsor sollte sich mit dieser Aussage auseinandersetzen.

Es mag Berührungsängste geben vor der Digitalisierung. Aber die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es ist ein dramatischer Unterschied, ob man 100 Menschen im Stadion erreicht – oder tausende Menschen online. Was ist da für einen Sponsor spannender, dem es um die Wahrnehmung seiner Marke geht?

Ihr solltet von euren Inhalten profitieren – und nicht nur Facebook oder Zeitungen

Und das beste ist doch: Um diese Potentiale zu nutzen, braucht man keine Raketenwissenschaft oder teures Equipment. Ein Social-Media-Kanal, moderne Smartphones in den Händen von engagierten jungen Vereinsmitgliedern und ein wenig Content-Strategie. Mehr braucht man nicht!

Ihr habt es in der Hand, wo und wie ihr eure Fans informiert und unterhaltet. Wenn ihr schon die Informationen und Inhalte bereitstellt … glaubt ihr nicht auch, dass ihr von der Vermarktung als Erste profitieren solltet?